Hofer will auf Schicksal von unterdrückten Christen aufmerksam machen

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© Parlamentsdirektion / Johannes Zinner

Am heutigen „Red Wednesday“ soll auf Schicksal von Millionen verfolgten und unterdrückten Christen aufmerksam gemacht werden.

Wien (OTS) – Weltweit strahlen rund um den 17. November zahlreiche Kathedralen, Kirchen, Klöster, Denkmäler und öffentliche Gebäude blutrot. Auch das Österreichische Parlament leuchtet heute. „Ein Christ zu sein war noch nie so gefährlich wie heute. Weltweit werden mittlerweile mehr als 300 Millionen Christen – das Christentum ist damit die am stärksten verfolgte Religion weltweit – aufgrund ihres Glaubens unterdrückt und verfolgt. Besonders in den letzten Jahren kam es zu einem enormen Anstieg.“ weist der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer auf eine besorgniserregende Entwicklung hin.

Laut dem ‚Weltverfolgungsindex‘ hat die Intensität der Christenverfolgung im letzten Jahr weltweit zugenommen. Aktuell seien in den 50 Ländern des ‚Weltverfolgungsindex‘ „rund 309 Millionen Christen einem sehr hohen bis extremen Maß der Verfolgung ausgesetzt.“

Begründet wird dieser negative Trend unter anderem mit der Covid-19 Krise – in vielen Ländern werden Christen für den Ausbruch der Pandemie verantwortlich gemacht und von Hilfeleistungen ausgeschlossen – die stark zunehmende islamistische Gewalt in Subsahara-Afrika, aber auch Entwicklungen in der Türkei. Der türkische Präsident Erdogan hat mit der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee ein islamisches Zeichen gesetzt, während gleichzeitig ausländischen Leitern christlicher Einrichtungen die Einreise oder das Visa verweigert wird.

„Wenn Christverfolgung thematisiert wird, darf man nicht die Augen vor unangenehmen Wahrheiten verschließen. Wir müssen religiös-extremistischen Ideen wie dem ‚Politischen Islam‘ entschieden entgegentreten. ‚Islamischer Staat‘, ‚Boko-Haram‘ aber auch die ‚Salafisten‘ mögen zwar tausende Kilometer entfernt sein, deren radikale Ideologien schwappen jedoch immer stärker nach Europa über und finden hier durch unbegrenzte Massenzuwanderung zahlreiche Anhänger.“ zeigt Norbert Hofer eine Gefahr auf, die nicht nur Christen, sondern alle Menschen betrifft.

„Heute leuchtet das Österreichische Parlament blutrot. Für hunderte Millionen Christen ist Gewalt und Brutalität tagtäglich Realität. Es ist nicht hinzunehmen, dass Menschen aufgrund ihres Glaubens unterdrückt werden.“ so Norbert Hofer.

Textquelle: Büro des Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer, APA OTS

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