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FPÖ ortet Untreue bei Kurz-Facebookseite

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(c) BKA / Dragan Tatic

Wie das Online-Portal “ZackZack” berichtet ortet die FPÖ Ungereimtheiten aufgrund der Facebook-Page von Sebastian Kurz. Der Altkanzler darf seine Seite nämlich behalten. 

Die Facebookseite von Sebastian Kurz darf durchaus als starkes Kommunikationsmittel bezeichnet werden. Über 930.000 Personen haben die Seite des Altkanzlers mit “Gefällt mir” markiert. Trotz des Rückzugs aus der Politik darf der 35-jährige die Facebookseite weiterbetreiben. Darüber hat sich der ehemalige ÖVP-Obmann mit seiner Partei geeinigt. Laut der Zeitung “DER STANDARD” ist dabei jedoch kein Geld geflossen. 

Die Freiheitliche Partei reagiert skeptisch. Die Kickl-Partei war im Jahr 2019 nach der Ibiza-Affäre in einer gleichartigen Social-Media-Gegebenheit. Nach dem Strache-Rücktritt wurde aufgrund der Page ein regelrechter Streit losgetreten. Sowohl Heinz-Christian Strache als auch die FPÖ erhoben Eigentumsanspruch auf die Seite. Schlussendlich wurde die Facebook-Seite des ehemaligen Vizekanzlers gelöscht.

FPÖ-Politiker Christian Hafenecker vermutet aufgrund der Schenkung der Page eine mögliche Untreue. Die Blauen schätzen den Wert der Page auf über eine Million Euro. Wie „ZackZack“ im Artikel schreibt, sieht Jurist Nikolaus Forgó in diesem Fall jedoch keine Untreue. Denn wenn sich beide Seiten einig seien könne eine Straftat „ausgeschlossen“ werden.

Kilian Schrögenauer

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