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Wiener-Paukenschlag: Wolfgang Kieslich wechselt von ÖVP zur FPÖ

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(c) pixabay.com

Paukenschlag in der Wiener-Politik. Wolfgang Kieslich, bis dato ÖVP-Landtagsabgeordneter, kehrt aufgrund der geplanten Impflicht „den Türkisen“ den Rücken.

Voller Freude verkündete Dominik Nepp, dass Wolfgang Kieslich ab sofort Teil der Freiheitlichen-Gemeinschaft wird. Laut dem Wiener-FPÖ-Obmann „merkt man seit geraumer Zeit ein Rumoren innerhalb der ÖVP“

Entscheidung nicht leichtgefallen 

„Heute ist sicher einer der einschneidendsten Tage meines Lebens, denn ich verlasse nach über einem Vierteljahrhundert und mehr als der Hälfte meines Lebens die österreichische Volkspartei. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich hab’s mir auch nicht einfach gemacht sondern wirklich reiflich überlegt. Aber die ÖVP hat sich längst wieder von einer mitte-rechts-Partei verabschiedert und zu einer reinen mitte-Partei entwickelt – ohne Kanten – ohne Profile. Und was für mich noch viel schwerer wiegt sie hat Ihre Grundwerte verraten“, so Wolfgang Kieslich. 

FPÖ ab sofort politische Heimat 

Weiteres betont Kieslich: „Ich wechsle zu jener Partei, wo ich meine Werte und Veranschaulichungen wiederfinde, nämlich zur Freihitlichen Partei Österreichs, die ab sofort meine politische Heimat darstellt. Gerade was die Wahlfreiheit in Sachen Impfung betrifft, aber Klarerweise auch die Migrations-Politik als auch die Verkehrspolitik entsprechen genau meiner Linie.“

Formal nicht im FPÖ-Klub

Der Neo-FPÖ-Politiker kann dem FPÖ-Klub jedoch nicht formal beitreten, da festgelegt ist, dass nur jemand Teil einer Fraktion sein kann, wenn dieser auch für die jeweilige Partei angetreten ist. Der ehemalige ÖVP-Verkehrssprecher wird dem FPÖ-Klub daher als „wilder Abgeordneter“ angehören. 

Kilian Schrögenauer

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