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„profil“-Umfrage: ÖVP und SPÖ verlieren, Zugewinne für die FPÖ

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© Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen

Würden am kommenden Sonntag vorgezogene Nationalratswahlen stattfinden wären die ÖVP und SPÖ gleichauf. Dies geht aus einer „profil“-Umfrage, welche von Unique research durchgeführt wurde, hervor.

Wenn am Sonntag eine vorgezogene Nationalratswahl stattfinden würde, würden sich die ÖVP und SPÖ laut der aktuellen Umfrage ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Beide Parteien liegen bei jeweils 25 Prozent. Sowohl die Volkspartei als auch die Sozialdemokratie büßen in Relation zur letzten „profil-Umfrage“ jedoch zwei Zähler ein. Die Freiheitlichen hingegen dürfen sich über einen Zuwachs freuen. Im Vergleich zur letzten Umfrage legt die FPÖ drei Prozent zu und liegt nun bei 20 Prozent. Die NEOS legen zwei Prozent zu und kommen nun bei 11 Prozent. Die Grünen stagnieren und kommen ebenfalls auf 11 Prozent der Wählergunst. Die Maßnahmenkritische-Partei MFG würde laut „profil-Umfrage“ mit 6 Prozent den Einzug in den Nationalrat schaffen.

Des Weiteren wurde in der „profil-Umfrage“ – durchgeführt von Unique research – auch die sogenannte Kanzlerfrage abgefragt. Karl Nehammer steht, mit einem plus von zwei Zählern, mit 21 Prozent an der Spitze. Auch SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und FPÖ-Obmann Herbert Kickl dürfen sich über einen Zugewinn von je zwei Prozent freuen. Während Rendi-Wagner mit 16 Prozent auf Platz zwei liegt, kommt Herbert Kickl mit 13 Prozent auf Rang drei. Beate Meinl-Reisinger (NEOS) legt einen Prozentpunkt zu und erreicht 6 Prozent. Der Grüne-Vizekanzler Werner Kogler verliert leicht – nämlich einen Prozentpunkt – und würde in der Kanzlerfrage 5 Prozent erreichen.

Auch einen eventueller Antritt von Bundespräsident Van der Bellen war ein Thema. Laut „profil“-Umfrage sind 56 Prozent für eine zweite Kandidatur des amtierenden Präsidenten. 35 Prozent sind nicht für eine Wiederkandidatur.

Das Corona-Management wird nicht gut bewertet. Lediglich 4 Prozent halten das Covid-Management für „seht gut“ – 32 Prozent für „eher gut“ – 32 Prozent „eher schlecht“ und 29 Prozent sogar „sehr schlecht“

Insgesamt wurden 800 Personen befragt. Die Schwankungsbreite beträgt (+/-) 3,5 Prozent.

Kilian Schrögenauer

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