Satin: „Müssen aggressiv spielen und das Rieder Herz zeigen“

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(c) SV Ried

In der 16. Runde der Admiral Bundesliga hat die SV Guntamatic Ried am Sonntag, dem 28. November, den SK Rapid Wien zu Gast. Ankick in der „josko ARENA“ ist um 17.00 Uhr.

Die Wikinger

Die SV Guntamatic Ried siegte in der vergangenen Runde der Admiral Bundesliga zuhause gegen Hartberg mit 1:0. Das Tor erzielte Ante Bajic in der 34. Minute. Ried nimmt damit nach 15 Runden mit 20 Punkten den vierten Tabellenplatz ein.

„Man hat gegen Hartberg gesehen, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir sind eine Einheit und können mit der jetzigen Situation sehr zufrieden sein. Wir müssen aber weiterarbeiten und schauen, dass wir unseren Matchplan noch besser umsetzen und noch weniger Fehler machen. Gegen Hartberg haben wir nach dem 1:0 sehr gut verteidigt und nicht mehr viel zugelassen“, betont SVR-Kicker Murat Satin.

„Hartberg ist eine super Ballbesitz-Mannschaft. Das hat man vor allem in den ersten 20 Minuten gesehen, als sie zwei, drei gute Chancen hatten, die unser Tormann sehr gut vereitelt hat“, erklärt SVR-Interimstrainer Christian Heinle. „Nach dem Führungstor hatten wir gefährliche Konterangriffe, leider ist uns dabei das 2:0 nicht gelungen. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut verteidigt und wenig zugelassen. Wir haben es aber verabsäumt, unsere Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. In Summe war der Sieg nicht unverdient, weil wir unsere Führung mit Kampf und Leidenschaft verteidigt haben.“

Der Gegner

Rapid Wien setzte sich in der vergangenen Runde zuhause gegen Altach mit 1:0 durch. Filip Stojkovic erzielte den Treffer in der 47. Minute. Die Hütteldorfer haben 19 Punkte auf ihrem Konto und sind damit einen Platz hinter Ried Fünfter.

„So wie bei jedem Spiel wollen wir auch gegen Rapid unsere Spielphilosophie durchziehen. Egal wie der Gegner heißt, wir müssen aggressiv spielen, das Rieder Herz zeigen und kämpfen, bis der Schiedsrichter abpfeift“, sagt Murat Satin. „Rapid hat sehr starke Spieler, auf die wir natürlich aufpassen müssen. Wir werden wieder einen guten Matchplan entwickeln. Wir können gegen jeden Gegner punkten. Das müssen wir uns immer vor Augen halten und dürfen auch vor Rapid nicht zu viel Respekt haben. Es ist natürlich sehr schade für uns, dass keine Fans ins Stadion dürfen. Sie pushen uns bei jedem Spiel unheimlich. Aber das müssen wir jetzt so akzeptieren, das haben wir nicht in unserer Hand. Wir werden dennoch alles versuchen, um unsere Heimserie auch gegen Rapid fortzusetzen.“

„Rapid hat durch den Trainerwechsel neue Impulse gesetzt. Man hat gegen Altach gesehen, dass sie ihre Dynamik super auf den Platz bringen. Es wird kein einfaches Spiel für uns“, so Christian Heinle. „Die größte Einschränkung ist, dass unsere Fans nicht dabei sein dürfen. Das tut uns extrem weh. Man hat bei jedem einzelnen Spiel zuhause gesehen, wie wichtig die Fans für uns waren. Der Funke ist immer auf die Mannschaft übergesprungen, um dann noch den einen oder anderen Meter mehr zu gehen. Trotzdem werden wir alles geben, damit unsere Heimserie weiter hält. Anfang der Saison hat Rapid unter seinen Verhältnissen gespielt. Langsam passen der Anspruch und die Realität wieder zusammen. Rapid ist für mich eine Top-3-Mannschaft und sicher über uns zu stellen. Das sieht man schon am Marktwert. Aber der Marktwert alleine schießt keine Tore.“

Das letzte Aufeinandertreffen

Am 5. Spieltag der laufenden Saison musste sich die SV Guntamatic Ried am 22. August 2021 Rapid auswärts in Wien mit 0:3 geschlagen geben. Für die Wiener trafen Marco Grüll (41.), Ercan Kara (72.) und Robert Ljubicic (81.).

Die Zahlen zum Spiel

Insgesamt spielten die SV Guntamatic Ried und Rapid Wien in der Bundesliga 83 Mal gegeneinander. 48 Mal siegten die Wiener, 17 Mal Ried. 18 Spiele endeten mit einem Unentschieden – bei einem Gesamttorverhältnis von 157 zu 88 für Rapid.

Textquelle: Presseaussendung SV Ried

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