Schmiedlechner: Wieder ein Wolfsriss in Tirol – wieder keine Lösung

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© Parlamentsdirektion / Thomas Topf

Peter Schmiedlechner: Wieder ein Wolfsriss in Tirol – wieder keine Lösung.

„Diesmal gab es einen Wolfsriss in Ebbs-Buchberg, nah an einem stark frequentierten Wanderweg und einem Wohngebiet, somit nah an spielenden Kindern und einem landwirtschaftlichen Betrieb! Wann wachen die Zuständigen bei der ÖVP endlich auf? Muss erst ein Mensch verletzt werden? Wollen Wolfsromantiker und zuständige Politiker echt so lange zusehen?“, fragt der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner und verweist auf die vielen Worte der seit Jahrzehnten für die Landwirtschaftspolitik verantwortlichen ÖVP, denen aber bislang keine Taten gefolgt seien. „Mit der zunehmenden Ansiedelung und Ausbreitung des Wolfes ist unsere Almwirtschaft in Gefahr. Aber gerade jetzt im Winter treibt der Schnee die Wölfe auf der Suche nach Nahrung in die Täler und somit auch in die Nähe der Siedlungen. Die Wolfssichtungen, aber auch Risse werden vermehrt gemeldet und bedrohen Haustiere und Menschen“, so Schmiedlechner. „Es wurde lange genug geredet, wir benötigen Lösungen. Der Wolfschutzstatus muss unverzüglich herabgesetzt werden. Seit Monaten fordern wir im Parlament ein aktives Wolfsmanagement. Es muss eine rasche Entnahme von ‚Problemwölfen‘ ermöglicht und nicht erst mit Wolfsromantikern breit diskutiert werden. Sonst ist der Wolf bereits weitergezogen und bedroht Mensch und Tier in anderen Gebieten.

Es geht um die Sicherheit der Bevölkerung.“ Auch das Argument „Tierschutz“ ist für Schmiedlechner sehr einseitig: „Derzeit werden Rinder, Schafe und Ziegen geopfert. Diese Tiere leiden, und auf den Schutz dieser Tiere wird nicht Rücksicht genommen. Wo ist da die Gerechtigkeit? Viele Tiere sterben nicht beim Angriff, werden aber verletzt und so wird ungeheuerliches Tierleid produziert. Andere Länder machen es vor, sie haben auch Ausnahmen beim Wolfsschutz erreicht und betreiben ein ordentliches Wolfsmanagement. Die Ankündigungs-Ministerin Köstinger muss endlich eine Ausnahme erreichen – so wie jetzt kann es jedenfalls nicht weitergehen!“, betonte Schmiedlechner.


Textquelle: Freiheitlicher Parlamentsklub, APA OTS


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