VÖA begrüßt Einwegpfand

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„Endlich herrschen Planungs- und Investitionssicherheit für die heimische Ressourcenwirtschaft. Die gesetzlichen Regelungen zu Einwegpfand und Mehrwegquote im Bereich Getränkeverpackungen waren längst überfällig“, betont Ferdinand Koch, Geschäftsführer der VÖA – Vereinigung öffentlicher Abfallwirtschaftsbetriebe. Auf die Details kommt es nun an – „diese machbar und vor allem zeitnah festzulegen, das ist jetzt die Herausforderung“ heißt es seitens der Interessensvertretung der öffentlichen österreichischen Abfallwirtschaftsbetriebe.

Der Umstieg zur Kreislaufwirtschaft und damit einhergehend ein noch besseres Recycling seien ein Gebot der Stunde, erforderten jedoch Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, erläutert Koch. Einwegpfand und Mehrwegquoten repräsentieren äußerst wichtige Bausteine zur Zielerreichung – neben weiteren Maßnahmen wie getrennte Sammlung, vertiefte Sortierung bis hin zu Wertstoffgewinnung aus Restmüll. „Wir begrüßen das Einwegpfand und insbesondere Mehrwegregelungen – diese könnten übrigens durchaus ambitionierter sein. Wir wünschen uns nun eine zeitnahe Festlegung der Umsetzungsdetails“, so der VÖA-Geschäftsführer abschließend, „damit die nötigen Vorarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden und noch ausreichend Zeit bleibt, um gemeinsam mit der Bevölkerung diese Veränderungen umzusetzen.“

Über die VÖA

Die VÖA – Vereinigung der öffentlichen Abfallwirtschaftsbetriebe ist die Interessensvertretung der öffentlichen Entsorgungsbetriebe in Österreich mit derzeit 19 Mitgliedsorganisationen. Dahinter stehen kommunale Betriebe, die rund 5.000 Arbeitsplätze sichern und durch unterschiedliche Dienstleistungen insgesamt 4,7 Millionen Österreicherinnen und Österreicher versorgen. Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz gemeinsam umzusetzen und eine leistbare, erfolgreiche und moderne Daseinsvorsorge langfristig zu sichern, sind wesentliche Ziele der Vereinigung.

Textquelle: Ecker & Partner, APA OTS

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