Wiener-Terroranschlag: Neue Verbindungen führen ins Ausland

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Belgische Ermittler interessieren sich für Personen aus Österreich. Auf Bombengürtel-Attrappe fand man Spuren eines deutschen Verdächtigen.

Wien (OTS) – Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, gibt es neue Verbindungen zwischen dem Umfeld des Wien-Attentäters und europäischen Dschihadisten. Nur zwei Tage vor dem Anschlag in Wien am 2. November 2020 wurde im belgischen Eupen ein Attentatsplan vereitelt und zwei junge Männer festgenommen. Die belgischen Behörden wollen nun eine Verbindung nach Österreich prüfen. Eine entsprechende „Europäische Ermittlungsanordnung“ zu drei in Österreich bekannten Islamisten ging Ende September bei der Oberstaatsanwaltschaft Wien ein. Befragt werden soll ein 17-Jähriger, der den Wiener Attentäter kannte, in der Wiener Terrornacht festgenommen wurde und sich seit Mai auf freiem Fuß befindet. Er soll mit einem belgischen Terrorverdächtigen im Oktober 2020 intensiv gechattet haben, unter anderen ging es um die Verschlüsselung von Handys. Außerdem interessieren sich die belgischen Behörden für den in Österreich einschlägig bekannten und 2018 wegen Anschlagsplänen verurteilten Lorenz K. Auch der 22-Jährige könnte aus dem Gefängnis heraus eine Verbindung zu einem belgischen Verdächtigen gehabt haben, heißt es in der „profil“ vorliegenden Ermittlungsanordnung.

Neue Indizien gibt es außerdem zu einem in Deutschland wohnhaften Islamisten, der im Juli 2020 beim späteren Attentäter K.F. übernachtete: Laut einem „profil“ vorliegenden Gutachten wurden DNA-Spuren des 20-jährigen S. auf einer Bombengürtelattrappe gefunden. Die Attrappe hatte K.F. während des Anschlags umgeschnallt.

Textquelle: Profil Redaktion GmbH, APA OTS

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